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Verhaltenshinweise für naturverträgliche Schitouren und Schneeschuhwanderungen

  • Reise umweltschonend an, wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder bilde Fahrgemeinschaften.
  • Plane mehrtägige Touren in der Region anstatt Tagestouren. Nutze Alpine Stützpunkte oder die örtliche Gastronomie im Tal.
  • Bei der Anreise mit dem PKW benutze ausgewiesene Parkplätze und blockiere keine Zufahrten.
  • Grate und Rücken sind der Lebensraum des Schneehuhns, Gams- und Steinwildes: Halte Dich erst nach Sonnenaufgang dort auf und vermeide Aufenthalte nach Sonnenuntergang.
  • Die Waldgrenze ist der Lebensraum des Birkhuhns: Durchquere die Waldgrenze in direkter Linie und meide Einzelbäume und Baumgruppen.In den Waldgebieten leben Auerhuhn, Rot- und Rehwild.
  • Wähle Deine Aufstiegs- und Abfahrtsroute über Forststraßen oder übliche Schirouten.
  • Fahre niemals durch Aufforstungs- und Jungwuchsflächen. Mit den scharfen Schikanten werden die Bäume verletzt, was zu einer Schwächung des Bergwaldes führt.
  • Umgehe Fütterungen und vermeide Lärm.
  • Beobachte die Wildtiere nur aus der Distanz und folge keinen Tierspuren.
  • Beachte Informationstafeln, Hinweise und Markierungen im Gelände.
  • Vermeide den Aufenthalt in der Dämmerung. Sie ist für die Wildtiere die Zeit der Nahrungsaufnahme und der Ruhephase.
  • Verzichte bei zu geringer Schneelage auf Schitouren und Schneeschuhwanderungen. Die Vegetationsnarbe sowie Zwergsträucher reagieren auf Schäden sehr empfindlich.
  • Nimm Deinen Müll wieder mit nach Hause (insbesondere auch Orangen- und Bananenschalen).
  • Nimm Deinen Hund im Waldbereich an die Leine.

Die Einhaltung der Verhaltenshinweise soll immer unter der Bedachtnahme des lawinensicheren Aufstieges und der Abfahrt erfolgen!